Genital und Geschlecht von der Antike bis Heute

TOYTOYTOY – Genital und Geschlecht in Text und Medien von der Antike bis Heute ist die Abschlussausstellung von Friederike Nastold und zugleich die erste Aktion von TOYTOYTOY: Eine Aktion, die eine künstlerische Position mit einem Symposium verbindet, um einen Raum für Fragen zu Genital und Geschlecht zu öffnen.

Vortragende:

Dr. Mithu Melanie Sanyal, Martin Schneider (M.A.), Claudia Gehrke (Konkursbuch)

Pressetext (Juli 2015)

„Das Zeigen der Vulva rettet die Welt“

Alles ist sichtbar. Alles ist Sex. Unsichtbar die Vulva – dieses Paradoxon veranlasste Friederike Nastold sich auf die Suche nach dieser Unbenannten zu machen – im Heute, im Gestern und im Mittelalter.

Ein buntes Feld tat sich auf, das im Symposium und der gleichnamigen Abschlussausstellung sichtbar gemacht werden soll: Das Symposium TOYTOYTOY – Genital und Geschlecht in Text und Medien von der Antike bis heute bietet die Plattform für einen interdisziplinären Austausch: Es werden unterschiedliche Ansätze aus verschiedenen Disziplinen der Geisteswissenschaften (Kulturwissenschaft, Mediävistik, Kommunikationswissenschaft u.a.) dargelegt und in Austausch mit der Bildenden Kunst gebracht.

Der Titel TOYTOYTOY – Genital und Geschlecht in Text und Medien von der Antike bis heute bietet verschiedene Lesbarkeiten an und verweist mit Hilfe des Untertitels auf den Komplex Sexualität und Geschlecht. So werden vielfältige Darstellungen und Inszenierungen von Geschlecht, insbesondere des weiblichen, im Kontext literarischer und künstlerischer Produktion sowie deren Rezeption aktiviert, die Gegenstand eben dieses Symposiums darstellen.

Diese thematischen Schwerpunkte greift die Künstlerin Friederike Nastold in ihrer Abschlussausstellung auf: So verwandeln sich beispielsweise faux-culs aus dem 18. Jahrhundert in lineare Gebilde, die durch eine performative Aktion zum Leben erweckt werden.

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