#4genderstudies

#4genderstudies

Vorträge & workshops im Rahmen von
Toytoytoy an der Kunsthochschule Mainz.

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What is sex?

In her talk Alenka Zupančič will discuss the encounter between psychoanalysis and philosophy at the points where the two seem to be the most incompatible. Sex (and psychoanalytic theory of sexuality) is something that philosophy usually doesn’t know what to do with. And ontology (as science of pure being) is something that psychoanalysis doesn’t know what to do with. The project of the book »What is sex?« is to take these two notions and cast them in the opposite camps. That is to say to take sex as the properly ontological question of psychoanalysis, and to pursue the implications that this kind of interrogation has for philosophy.

Alenka Zupančič ist Professorin für Philosophie und Psychoanalyse an der European Graduate School (EGS), an der University of Nova Gorica und am Institut für Philosophie an der Slovenska Akademija Znanosti in Umetnosti. Neben Slavoj Žižek und Mladen Dolar ist sie eine der bekanntesten Vertreterinnen der sogenannten »Laibacher Lacan-Schule«. Schwerpunkte ihrer Forschung bilden unter anderem das Verhältnis zwischen Sexualität und Ontologie, die lacanianische Psychoanalyse, der Begriff des Komischen, der deutsche Idealismus und Nietzsche. Zu ihren wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Ethik des Realen: Kant, Lacan (Turia + Kant, 1995), The Shortest Shadow: Nietzsche’s Philosophy of the Two (MIT Press, 2003) und Der Geist der Komödie (Merve, 2014).

Moderation: Lucas Pohl

Veranstaltet vom Ak zeitgenössische Materialismen und dem Forum kritischer Wissenschaften (FkW).

Mittwoch // 13. Dezember // 19 Uhr //

Cas 1.811 (IG-Farben-Campus // Nina-Rubinstein-Weg 1 // 60323 Frankfurt am Main)

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Call for Action

Liebe alle*,

aus dem Feld der Gender Studies planen wir am 18.12.2017 eine „konzertierte Aktion“, um in die derzeit öffentlich bzw. medial geführte Debatte um Gender Studies einzugreifen.

Anlass sind die derzeit scharf formulierten Angriffe in verschiedenen reichweitenstarken Zeitungen, wie z.B. FAZ, New York Times, oder Neue Zürcher Zeitung.

Es gibt jenseits solcher Beiträge auch sehr gute Berichterstattung und auch seitens der Medien ein produktives Interesse an Infos und Debatte zum Begriff ‚Gender‘ und zu den Gender Studies.

Das Verfassen von Kurzstatements an Zeitungsredaktionen der Tagespresse, Positionierungen auf Homepages, Texte auf Blogs, Twitteraktionen,… von Forschungszentren, Fachgesellschaften und Fachgruppen, Zeitschriftenredaktionen, Netzwerken, aus Konferenzzusammenhängen, Workshops oder auch von Einzelpersonen können daher einen Beitrag dazu leisten, die Wahrnehmung der Gender Studies als Forschung mit gesellschaftlich hoch relevanten Beiträgen für ein demokratisches Zusammenleben zu fördern.

Für Posts in Sozialen Medien könnten wir den Hashtag #4genderstudies nutzen.

Ausgangspunkte für Statements könnten Fragen sein wie:

  • Wozu arbeiten und forschen wir? Inwiefern sind Gender Studies Wissenschaft? Was meint der Gender Begriff in Ihrem/Eurem Feld? Wer hat was (nicht) von unserer Forschung? Und ist das überhaupt eine sinnvolle Frage? Wie kooperiert Ihr / wie kooperieren Sie mit den Gender Studies? Wie ist das international?
  • Darüber hinaus aber auch: Inwiefern werden mit den Angriffen auf die Gender Studies womöglich auch weitere Disziplinen und Felder der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften adressiert, d.h. welches Verständnis von Wissenschaft artikuliert sich in den Gender Studies und den Phantasien um diese?

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und sind gespannt auf viele Beiträge, Tweets, Einlassungen am 18.12.2017!

Gerne dürfen Sie diesen Call for Action weiterleiten, damit Vernetzung und gegenseitige Bezugnahme möglich werden.