Fluido

Im Rahmen der documenta14 im Fridericianum // Kassel // Fluido // Filmvorführung und Diskussion:

„Die Gesellschaft der Freund_innen von Lorenza Böttner lädt Sie zu der Vorführung des Films FLUIDØ (2017) und einer Diskussion mit der Künstlerin und Filmemacherin Shu Lea Cheang ein.
FLUIDØ ist ein transfeministischer Science-Fiction-Film über die Beziehungen zwischen Sexualpolitik, Kapitalismus und dem Umgang mit der AIDS-Krise. Der Film spielt in der AIDS-freien Zukunft des Jahres 2060. Als die Regierung erstmals ein AIDS-freies Zeitalter ausruft, gebären mutierte AIDS-Viren sogenannte ZERO GENs – Menschen, die sich genetisch einzigartig entwickelt haben. Diese ZERO GENs sind von fließendem Geschlecht und Träger einer biologischen Droge, deren weiße Flüssigkeit das Hypernarkotikum des 21. Jahrhunderts ist, das den weißen, pulverförmigen Rausch des 20. Jahrhunderts verdrängt. Das Ejakulat dieser Wesen ist in dieser Zukunft Suchtmittel und sexuelle Handelsware zugleich. Die neue Droge mit dem Decknamen DELTA, breitet sich durch Hautkontakt aus und erzeugt einen süchtig machenden Rausch.“

Dienstag // 29. August // Um 20h geht’s los // Wir sind gespannt.

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Beissreflexe?!

Seit dem Erscheinen von „Beissreflexe. Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten, Sprechverboten“ von Patsy l’Amour LaLove im März 2017 werden queerfeministische Ansätze kontrovers diskutiert.

Durch einen Artikel von Vojin Saša Vukadinović ist die Dikussion erneut entfacht worden. Wir haben eine chronologische Abfolge der Beiträge von Vukadinovic, Alice Schwarzer, Sabine Hark und Judith Butler sowie Paula-Irene Villa zusammengestellt.

Vojin Saša Vukadinović „Sargnägel des Feminismus“

Paula-Irene Villa „The Sargnagel talks back“

Judith Butler und Sabine Hark „Die Verleumdung“

Alice Schwarzer „Der Rufmord“

Wir wollen die Diskussion nach Mainz holen – seid gespannt, es wird konstruktiv und produktiv!

 

CFP: Cool-Retro-Camp-Trash. Ästhetische Konzepte in der populären Kultur

Cool-Retro-Camp-Trash

Ästhetische Konzepte in der populären Kultur


Universität Freiburg, 3. bis 5. Mai 2018


Die ästhetischen Qualitäten des Populären sind heutzutage unbestritten. Tatsächlich lässt sich argumentieren, dass das Populäre zum dominierenden kulturellen Paradigma unserer Tage geworden ist, welches in Musik, Film, Literatur, Social Media, Mode u.v.m. Gestalt annimmt. Um dieser kulturellen Transformation mit der gebotenen Aufmerksamkeit zu begegnen, sollen die ästhetischen Konzepte in der populären Kultur zum ersten Mal aus einer breiten wissenschaftlichen Perspektive in den Blick genommen werden.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts sind ästhetische Strategien, Diskurse und Wertesysteme entstanden, von denen die meisten über die Grenzen der Kunstformen, der Medien und der musikalischen Genres hinausgehen. Konzepte wie Retro, Trash, Camp, Cool, Crossover oder Cyber sind nur einige Beispiele, die die ästhetische Ausdifferenzierung in der populären Kultur belegen.

Der Call richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen, aber auch an Personen aus den Bereichen des Kulturjournalismus und der künstlerischen Praxis. Ziel der Tagung ist es, zu beleuchten, wie ästhetische Konzepte Kontur annehmen, praktiziert werden, sozial diffundieren und normative Qualität entwickeln.

Weitere Informationen und den call for paper findet ihr hier:

Ästhetische Konzepte in der populären Kultur

Twenty Women Talk About Art

TOY-Gast anette hollywood in action:

For Berlin Studio Conversations – Twenty Women Talk About Art, art historian Stephanie Buhmann conducted interviews with nineteen female artists. While their genres, aesthetics and media differ greatly, they still have one thing in common: they all live and work in Berlin. In search of the contents, which are outside the medial fixation on the art market, Buhmann visited the artists in their studios and gained insights in the intimate space of their artistic practices. Berlin Studio Conversations presents their unique work processes and approaches, while telling of various philosophies, sources of inspiration and personal histories.

Artists presented in this book: Elvira Bach, Bettina Blohm, Birgit Brenner, Angela Bulloch, Svenja Deininger, Friederike Feldmann, Katharina Grosse, Monika Grzymala, annette hollywood, Franka Hörnschemeyer, Astrid Köppe, Alicja Kwade, Tara Mahapatra, Susan Philipsz, Cornelia Renz, Alona Rodeh, Cornelia Schleime, Su-Mei Tse, Jorinde Voigt.

und bei Faktor x in München.

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