ART + FEMINISM

ART + FEMINISM
Aktionstag für die Sichtbarkeit von Künstlerinnen* und Kulturproduzentinnen*
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Aktionstag am 07. April in München –
Mit dabei ist Toytoytoy-Gründerin Friederike Nastold aka Bibiana Desteny!
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Die internationale Initiative ART+FEMINISM stärkt die Sichtbarkeit von Künstlerinnen* und Kulturproduzentinnen* der Vergangenheit und Gegenwart. Obwohl Wikipedia als Open Source-Projekt frei zugänglich ist, sind nach aktuellen Schätzungen weniger als 10% der Wikipedia-Autorinnen* weiblich. Ein Ungleichgewicht, das sich auch in den Inhalten bemerkbar macht: Biographien zahlreicher verdienter Frauen* fehlen oder sind ausbaufähig, ebenso von Persönlichkeiten mit LSBTTIQ-Hintergrund (steht als Abkürzung für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell, Transgender, Intersexuell und Queer, mindestens 53 weitere sexuelle Identitäten werden allerdings ausgelassen).
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Neben Workshops mit Sophia Süßmilch, bildende Künstlerin, und Julia Bomsdorf, Techno-Feministin (WUT/female:pressure), gibt es am Aktionstag Editierrunden.
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19 Uhr
Podiumsdiskussion: Weibliche Kulturproduktion und Netzfeminismus
Wie sieht die Realität weiblicher Kulturproduktion 2018 aus? Was haben das Internet und die sozialen Medien im Hinblick auf die Repräsentation von Künstlerinnen* verändert? Und was hat das Netz mit Feminismus zu tun und was haben digitale Technologien mit Emanzipation zu tun?
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Mit Anika Meier (Journalistin für das Monopol-Magazin), Friederike Nastold (Künstlerin und Theoretikerin – Kollektiv TOYTOYTOY), Anta Helena Recke (Regisseurin bei den Kammerspielen München) und Nadia Shehadeh (Soziologin und Bloggerin), moderiert von Laura Freisberg, Journalistin (Bayerischer Rundfunk) und Vorstand von Frauenstudien München e.V.
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Fr, 6. April 2018, 17 Uhr
Sa, 7. April 2018, ab 11 Uhr
Lenbachhaus, München
Eintritt frei
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Mehr Informationen gibt es hier.

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#editathon #art #feminism #lenbachhaus #münchen #mainz #workshop#podiumsdiskussion #toytoytoy

Bitch MATERial

bitch MATERial

Gruppenausstellung zur Erweiterung des Mutterbegriffs

kuratiert von Britta Helbig und Saralisa Volm
(kuratorische Beratung: Marie-Ève Lafontaine).

22. März bis 8. April 2018

Studio 1, Kunstquartier Bethanien Berlin

bitch MATERial feiert die Frau als Schaffende. Frauen kreieren Kinder, Kunst, Karrieren und Veränderungen. Sie kommen so vielgestalt daher, wie unsere Ausstellung. Bei beidem geht es um Ausdehnung im Gegensatz zur Beschränkung. Wir zeigen in erster Linie Werke von Künstlerinnen, die auch Mütter sind. Um eine gelungene Bandbreite und eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Thematik zu erreichen, wollen wir den Blick jedoch öffnen: Wie behandeln kinderlose Frauen das Mutterthema, welchen Horizont eröffnen uns Männer und wie viel Mutter steckt in Kinderlosen? Es geht um Mütterbilder, die von der Norm abweichen oder auch den Mann als Mutter zeigen. Hot chicks. Working mums. Muttertiere. Zudem Exponate die das Thema reflektieren, hinterfragen oder negieren.“

Mehr Informationen und alle teilnehmenden Künstler_innen finden sich hier:

bitch MATERial

Frankfurt für Frauen*rechte

Wärmste Empfehlung für Aktionen von der Initiative Frankfurt für Frauen*rechte im MösenMonatMärz:

Schaut mal auf Facebook vorbei, dort findet ihr alle Veranstaltungen sowie die Dokumentationen aller Aktionen:

Frankfurt für Frauen*rechte

und wenn’s weiterhin so kalt bleibt, findet ihr hier eine Anleitung um eine PussyHat-Mütze zu stricken:

PussyHat

#frankfurtfürfrauenrechte #pussyhat #mösenmonat #revolution

Bildschirmfoto 2018-03-21 um 15.35.34

Weltfrauen*tag

// I can’t keep quiet //

Einen kämpferischen Weltfrauen*tag an alle*!

Bildet Banden und feiert Euch und werdet aktiv:

Vernanstaltungen in Mainz/Frankfurt:

// 100 Jahre Frauenwahlrecht //
https://www.facebook.com/events/162812601171697/

// My Body My Choice – Our* Riots Our* Voice //
https://www.facebook.com/events/578505055834373/

// Beißreflexe – Queerer Aktivismus, Polemik und Identitätspolitik //
https://www.facebook.com/events/1210675715730347/

Berlin
// Internationalistische Weltfrauen*demo //
https://www.facebook.com/events/1629535830456141/

// Werkschau Monika Treut //
https://www.facebook.com/events/1452433234879682/

// Veranstaltungen von und mit Feminismus im Pott //
http://feminismus-im-pott.de/…/veranstaltungen-mit-und-von…/

Im Mösen-Monat-März gibt es im Frauenzentrum Mainz viele Veranstaltungen, schaut mal vorbei!

#weltfrauentag #toytoytoy #veranstaltung #feminism 

// I can’t keep quiet //

 

 

 

 

PostPornP(l)ayBack

// Sexualität_en und Begehrensformen sind vielfältig //

Fünf PostPorn-Performer_innen auf den Dächern, mit Megaphonen bestückt und sexpositiven Statements, die über die Menschen wehten:

Die PostPornP(l)ayback-Crew besetzte während des Rundgangs der Kunsthochschule Mainz die Dächer des Hauses und verkündete sexpositive Botschaften, die zuvor in Gesprächen mit den Besucher_innen des Rundgangs gesammelt wurden:

„Ich werde gerne an den Hüftknochen berührt – Ich werde gern an den Oberarmen gekitzelt – Nasenspitze, hart – ich kriege gerne die Zunge ins Ohr gesteckt – ich kriege gern die Rosette geleckt – ich mag es wenn jemand auf mir liegt – linke Arschbacke – ich mag es wenn man beim Küssen meinen Kopf festhält – Stirn – Brust – Hoden: gestreichelt“

// Sexualität_en und Begehrensformen sind vielfältig //

Bad feelings

Wie können // Bad Feelings // politisiert werden?
Wie kann die Schnittstelle zwischen Kunst, Affekt Politiken & queeren Politiken produktiv gemacht werden?
Wie funktioniert Kritik?
Die Künstlerin Karin Michalski hat für uns ein Filmprogramm im Kontext des QueerAffektCinemas zusammengestellt und hat uns im Gespräch durch die spannenden Filmprojekte geführt –
eine gelungene TOY-Abschlussveranstaltung –
Vielen Dank an Karin Michalski und alle Gäste für die produktive Diskussion.

Unterscheiden & herrschen – ein Rückblick

Vielen Dank an die Vortragenden Sabine Hark & Paula-Irene Villa und Eva Borst sowie an alle Gäste für die rege Diskussion!

Unterscheiden & herrschen:
Wie können wir über die ambivalenten Verflechtungen von Sexismus, Rassismus & Feminismus sprechen? Wie in Differenz über Differenzen sprechen? Wie verstehen wir Kultur? Wie können wir Versämtlichungen einer Dominanzkultur sichtbar machen, sodass Herrschaftslogiken kritisiert werden können? Welche Rolle spielen Bilder sowie ein kollektives Bildreservoir?

„Unterscheiden & Herrschen“ ist kein Handbuch für politischen Aktivismus, aber es ist ein Appell für eine antirassistische feministische Haltung, die deutlich macht, dass Differenzen nicht das Problem sind, sondern die Art und Weise wie Differenzen begründet und instrumentalisiert werden zur Stabilisierung von Machttechniken.
Ein Appell, der fragt wie wir gemeinsam Gesellschaft gestalten können.

Anbei ein kleiner Einblick in Bildern.
Alsbald gibt es auch einen Audio-Mitschnitt der Veranstaltung!

Buchpräsentation

Am 17. Januar sind die Soziologinnen Paula-Irene Villa und Sabine Hark bei TOY an der Kunsthochschule Mainz zu Gast:

Buchpräsentation und Diskussion

// Unterscheiden und herrschen //

// 17. Januar // 18 Uhr // Hörsaal der Kunsthochschule Mainz // Am Taubertsberg 6 //

Wir freuen uns auf eine rege Diskussion!

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Unterscheiden und herrschen

Am 17. Januar sind die Soziologinnen Paula-Irene Villa und Sabine Hark bei TOY an der Kunsthochschule Mainz zu Gast:

Buchpräsentation und Diskussion  // Unterscheiden und herrschen //

„Mit der Kölner »Nacht, die alles veränderte« ist einiges in Bewegung geraten. Vielleicht sind Bewegungen auch nur sichtbarer geworden. Feministische Anliegen finden zwar verstärkt Gehör, doch dies ist eng verwoben mit neuen Rassismen und der Kulturalisierung sozialer Ungleichheiten. Eine der hier auffälligsten Paradoxien ist die Mobilisierung von Gender, Sexualität und einer Vorstellung von Frauenemanzipation durch nationalistische und fremdenfeindliche Parteien sowie durch konservative Regierungen zur Rechtfertigung rassistischer bzw. islamfeindlicher Ausgrenzungspolitiken.
Wollen wir dagegen verstehen, wie unsere gesamte Lebensweise in Kategorien der Über- und Unterordnung gefasst ist und wie diese feinen Unterschiede Handeln, Einstellungen und Gefühle aller bestimmen, dann gilt es, Sexismus, Rassismus und Heteronormativität nicht als voneinander unabhängige soziale Teilungsverhältnisse zu untersuchen. Die Analyse komplexer Wirklichkeiten erfordert ein Nachdenken, das die wechselseitige Bedingtheit verschiedener Differenzen in den Blick nimmt.“

// 17. Januar // 18 Uhr // Hörsaal der Kunsthochschule Mainz // Am Taubertsberg 6 // Mainz

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SEXUELLE BELÄSTIGUNG: Übergriffe auf dem Campus

Für den 17.01. rufen Studierende zu einer Kundgebung gegen sexuelle Belästigung, Sexismus und Ausnutzung von Machtgefällen an der Goethe-Universität in Frankfurt auf. Anlass ist eine Berichterstattung der FAZ über sexualisierte Übergriffe durch einen Dozierenden.

Die Kundgebung soll am Mittwoch den 17.01.2018 um 12:00 Uhr auf dem IG-Farben Campus stattfinden.

Den Artikel in der FAZ gibt es hier: Sexuelle Belästigung: Übergriffe auf dem Campus

Gemeinsam mit dem Autonomes Frauen Stern Lesben-Referat Frankfurt fordert der Asta der Universität Frankfurt in einer Pressemitteilung Konsequenzen: Statement